Auslandsinvestition eines deutschen Unternehmens: Finale Verluste verbleiben in Österreich
Seit Jahren berichten die Medien immer wieder darüber, wo überall auf der Welt Steuersünder ihr Geld anlegen und vor dem deutschen Fiskus verbergen. Recht kurz kommt hingegen in der Regel die Tatsache, dass die globalisierte Unternehmenswelt Investitionen durchaus auch im Ausland verlangt – womit selbstverständlich nicht die Investitionen in einen Briefkasten gemeint sind, sondern zum Beispiel Beteiligungen an real existierenden Unternehmen. Diese werfen allerdings nicht zwangsläufig immer Gewinne ab. Und so musste sich das Finanzgericht Münster (FG) in einem Streitfall mit Verlusten befassen, die im Ausland angefallen waren.